Unsere Arbeit ist frei von Dogmen, aber fest auf dem Boden der Wissenschaft verankert. Die internationale Studienlage zur Sicherheit von Geburtshäusern ist eindeutig und wächst stetig:
Der Schweizer Kontrast: Während in der Schweiz mittlerweile fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt kommt (ca. 32–33 %), betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass eine Rate von über 10–15 % keinen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen für Mutter und Kind bringt. Modelle wie das Delphys helfen nachweislich, diese Eingriffe sicher zu senken.
Der Goldstandard der Forschung: Der umfassende Cochrane Review (Sandall et al.) bestätigt mit Daten von über 18’000 Frauen: Kontinuierliche Hebammenbetreuung führt zu weniger Kaiserschnitten, weniger Dammschnitten und weniger Frühgeburten – bei gleichwertiger oder besserer Sicherheit für das Kind.
Gleiche Sicherheit bei niedrigerem Risiko: Grosse Kohortenstudien (wie die niederländische Registerstudie mit über 529’000 Frauen oder die gross angelegte US-Untersuchung der Oregon State University von Bovbjerg & Cheyney) belegen: Bei einer qualifizierten Risikoselektion durch Hebammen ist die Geburt im Geburtshaus für gesunde Frauen genauso sicher wie im Spital.
Internationale Empfehlungen: Die britische Gesundheitsbehörde NHS empfiehlt in ihren NICE Guidelines gesunden Frauen ausdrücklich das Gebären im Geburtshaus oder zu Hause, da es die Interventionsraten bei gleicher Sicherheit drastisch senkt.
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